Macht - Handel - Hunger?
Am Mittwoch, den 18. Juni 2008 endete die Veranstaltungsreihe "Afrikanische Perspektiven" im forum Kirche mit einer Podiumsdiskussion.
Zu Beginn der Reihe, am 21. Mai, referierte Rudolf Buntzel (Evangelischen
Entwicklungsdienst, eed, links im Bild) unter dem Titel "Keine chicken
schicken!" über EU- Hühnerexporten nach Kamerun.
Am 28. Mai berichtete Armin Paasch (Foodfirst Information & Action Network, FIAN) unter dem Titel "Hunger: Der Preis für den Reis" wie die Liberalisierung des Handels Kleinbauern in Ghana ruiniert.
Wolfgang Bertenbreiter (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, gtz) stellte in seinem Vortrag über "Baumwolle, die nicht kratzt", am 4. Juni, ein Projekt vor, das afrikanischen Baumwollbauern neue Chancen bietet.
In einem abschließenden Vortrag mit dem Titel "No fish no eat", stellte Francisco Mari (Evangelischen Entwicklungsdienst, eed) am Beispiel Ghana dar, wie EU-Trawler die Küsten Westafrikas leer fischen.
Den
Abschluss der Reihe bildete eine Podiumsdiskussion am 18. Juni. Unter dem
Titel "Verhindert Europas Handelspolitik eine Entwicklung Afrikas?"
diskutierten Birgit Hofmann (Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung), Urszula Stepkowska (Generaldirektion Landwirtschaft
der EU-Kommission) Alexandra Burmann (Beraterin für Agrar- und Entwicklungspolitik)
und Samba Diop (AfrikafreundInnen Bremen) die Rolle der Economic Partnership
Agreements (EPAs). Der Abend wurde von Carolin Callenius moderiert.
Über 100 Gäste verfolgten die etwa 90-minütige Diskussion, in deren Anschluss die Diskutanten Fragen aus dem Publikum beantworteten.
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