Ein biofaires blanko T-Shirt kostet ca 10,00 Euro. Wenn ihr es bedrucken lasst, müsst ihr mit ca 15,00 Euro rechnen. Der Preis variiert natürlich, je nachdem wieviele T-Shirts ihr kauft und wie aufwendig der Druck ist den ihr verwenden wollt.
Mehr zu den Preisen findet ihr hier.
Die Mehrkosten für die Biobaumwolle, die fairen Löhne und die Fairtradeprämien machen ca. 6 % des gesamten Preises aus den ihr am Ende bezahlt. Das heißt, bei einem T-Shirt für 10,00 Euro sind das nur etwa 60 Cent.
Der höhere Preis bei den fairen Produkten liegt an den insgesamt geringeren Stückzahlen die hergestellt und transportiert werden müssen. Das macht ein faires Produkt teurer als herkömmliche Produkte. Also: Kauft mehr fair, dann wird´s billiger!
Nein.
Ist ein Produkt fair gehandelt, bedeutet das, dass der Arbeiter oder Bauer, der die Ware produziert hat, einen angemessenen Lohn dafür bekommt und Mindeststandards eingehalten werden. So zum Beispiel das Recht sich gewerkschaftlich zu organisieren und das Recht auf Urlaubstage.
Ist ein Produkt "bio/öko" gekennzeichnet, bedeutet das, dass es umweltverträglich hergestellt wurde. Bei landwirtschaftlichen Produkten bedeutet dies u. a.: Verzicht auf Pestizide und Kunstdünger. So wird unser Lebensraum Erde geschützt.
Ist ein Produkt "bio" UND "fair" hergestellt worden, heißt das, dass die Umwelt weniger belastet wird, und so Problemen wie z.B. dem Klimawandel entgegen gewirkt wird UND der Arbeiter oder Bauer einen Lohn bekommt der zum Leben reicht.
In vielen Ländern (siehe z.B. Bangladesch) sind die Bedingungen für große Bekleidungsfirmen günstiger. Dort sind die Löhne viel niedriger, die Arbeiter haben kein Mitspracherecht, da es meistens keine Gewerkschaften gibt. Die Fabrikbesitzer bezahlen auch nicht, wie es hier bei uns gesetzlich geregelt ist, Krankenversicherungen oder Rentenversicherungen für ihre Arbeiter.
Zum Schutz der Umwelt müssen in Entwicklungsländern auch nicht die neuesten, saubersten und sichersten Techniken benutzt werden.
Die Folge ist, dass die Kleidung günstiger produziert werden kann und große Bekleidungsfirmen höhere Gewinne erwirtschaften können, obwohl die Kleidung um die halbe Erde reisen muss bis sie bei uns auf dem Ladentisch landet.
Leider ja. In Bangladesh z. B.liegt der Monatslohn für Arbeiter der Bekleidungsindustrie bei 3000 Taka, was momentan etwas mehr als 30 Euro entspricht. Die Weltbank sieht Menschen, die weniger als 1.25 US- Dollar pro Tag zur Verfügung haben, als absolut arm an. Das bedeutet viele Arbeiter leben, trotz Arbeit, in Armut.
Ja!
Der Käufer entscheidet, welche Ware er kauft. Es gibt Kleidung, die unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wird. Mit jedem gekauften Kleidungsstück zeigt man, dass man sich für die Rechte benachteiligter Menschen stark macht!
JEDES T-SHIRT ZÄHLT!!!
Nein.
Für den Arbeiter ist es egal, für welche Marke oder Anbieter er T-Shirts herstellt. Der Lohn ist immer gleich niedrig.
Höchstwahrscheinlich nicht. Die wenigsten Bekleidungsartikel kommen in Zeiten der Globalisierung aus Deutschland. Die Produktion hierzulande wäre aufgrund der Löhne und Umweltauflagen für die Produktionsstätten viel zu teuer. Deshalb lassen die meisten Firmen in asiatischen und südamerikanischen Billiglohnländern produzieren.
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