Textilien / Kampagne für saubere Kleidung

Am 15. Mai 2008 berichtete die ehemalige Textilarbeiterin Sonia Lara Campos in Bremen über die Situation in den Zulieferfabriken der großen Sportartikelhersteller in El Salvador.

Hier finden Sie Medienberichte von:

Das biz koordiniert die Bremer Kooperation zur Kampagne für saubere Kleidung (CCC).

Frauen brauchen weltweit soziale und ökologische Arbeitsbedingungen in der Textilbranche

90% der Kleidung, die über deutsche Ladentische geht, wird von Frauen in Asien, Osteuropa und Mittelamerika genäht.
Dort herrschen in der Regel unmenschliche Arbeitsbedingungen.

Textilarbeiterinnen

Der Arbeitsdruck ist für uns unvorstellbar hoch. Im täglichen Arbeitsablauf sind keine angemessenen Pausen vorgesehen und die Arbeitsabläufe sind im Akkord vorgegeben.
Die erwarteten Leistungen können nur von sehr jungen Frauen erbracht werden. Ab 25 Jahren werden sie deshalb in der Regel entlassen.

Weltweit sind vor allem Frauen von den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen der Textilbranche betroffen.

Textile Rohstoffe werden mit einer Fülle von Chemikalien behandelt, deren Auswirkungen sowohl in der Produktion als auch im Handel gesundheitlich beeinträchtigen.

Arbeiterinnen, Näherinnen, VerkäuferInnen und KundInnen sind den Risiken und Folgen ausgesetzt.

Wir fordern mit der internationalen Kampagne für saubere Kleidung:

Produzenten und Handel sollen sich verpflichten, nicht nur die Qualität ihrer Waren, sondern auch die Einhaltung von sozialen Mindeststandards bei der Produktion zu kontrollieren:

Die Arbeitsbedingungen müssen unter Einbeziehung lokaler unabhängiger Kontrollen überwacht werden.

Darüber hinaus fordern wir umwelt- und gesundheitsschonende Produktionsweisen.

 

Was können Sie tun?

 

Das biz bietet im Rahmen dieses Arbeitsschwerpunktes ein vielfältiges Angebot:

Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung * Tel.: 0421-171910 * E-mail: info@bizme.de