Nachhaltiger Tourismus
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Tourismus ist wie Feuer. Man kann damit seine Suppe kochen
oder seine Hütte verbrennen.
(asiatisches Sprichwort)
Immer mehr Menschen verbringen ihren Urlaub im Ausland. Die Reisebranche ist der am meist wachsende Wirtschaftszweig weltweit. Die Länder mit den höchsten Wachstumsraten sind dabei die Länder des Südens. Auch Katastrophen wie Naturkatastrophen, Bombenattentate oder Epidemien führen nur zu kurzzeitigen Einbrüchen. Der Tourist scheint ein kurzes Gedächtnis zu haben. Die Länder haben viel zu bieten: unberührte Natur, aus Sicht der westlichen Welt exotische Kulturen und Bräuche, paradiesische Strände, viel Sonne und dies alles zu einem oft sehr günstigen Preis.
Doch es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Auf der einen Seite erhoffen sich die Länder des Südens durch ihn wirtschaftlichen Aufschwung, durch neue Arbeitsplätze und mehr Einkommen. Allerdings bringt dies oft Umweltzerstörung, kulturelle oder soziale Konflikte oder wirtschaftliche Abhängigkeiten mit sich.
Nichtregierungsorganisationen
(NGOs) und andere Akteure weisen seit längerem auf die negativen Auswirkungen
des Ferntourismus hin und zeigen Alternativen auf. Nur ein nachhaltiger
Tourismus kann zu einem dauerhaften Wachstum in den Ländern beitragen.
Das heisst, er muss
ökologisch vertretbar, sozial- kulturell verträglich und ökonomisch
ergiebig sein.
© Gabi Schoenemann / PIXELIO
Das biz bietet im Rahmen dieses Arbeitsschwerpunktes ein vielfältiges Angebot:
- Veranstaltungen wie Vorträge, Ausstellungen, Tagungen, etc.
- Fachliteratur
- Didaktische Materialien
- Tourismuskoffer
- Recherchemöglichkeiten und Beratung für LehrerInnen, SchülerInnen und Studierende
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