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Das aktuelle biz-Programm

bizBuchtipp: "Klima auf dem Teller. Inklusives Bildungsmaterial für die Grundschule." von bezev

Dies ist mehr als ein Buch! Das muss es auch sein, denn auch Kinder mit Beeinträchtigungen sollen erfahren und hinterfragen, wie wir Lebensmittel klimafreundlich konsumieren können. Es gibt Arbeitsblätter, Gebärdensprachvideos und –Memories, Audiodateien und Puzzle. Das alles wird digital verfügbar über einen Link im Handbuch. Fünf Module behandeln globale Zusammenhänge, Saisonalität, Tierwohl, Gerechtigkeit, Verpackung, Verschwendung und vieles mehr. Das Handbuch und die inklusiven Materialien sind reich illustriert. Zu jedem Modul gibt es verschiedene Methoden, die sich an den unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen der Schüler:innen orientieren. Außerdem bereichern weiterführende Hinweise auf Broschüren oder Studien jeden Abschnitt des Handbuchs. DIN A 4, 48 S., ab sofort im biz ausleihbar.

Lieferkettengesetz: "Jetzt müssen deutsche Unternehmen liefern"

Vor zehn Jahren, am 24.11.2012, starben bei dem Fabrikbrand von Tazreen 117 Menschen. Genau sechs Monate später starben in den Trümmern von Rana Plaza 1.135 Menschen. Das „Abkommen für Gebäudesicherheit und Feuerschutz in Bangladesch“ (Bangladesh Accord) war eine Reaktion auf diese Tragödien und hat erfolgreich dazu beigetragen, derartige Unglücke in der Bekleidungsindustrie zu verhindern. Dennoch haben führende Unternehmen, die in Bangladesch produzieren lassen, das Abkommen bis heute nicht unterzeichnet, unter ihnen: Tom Tailor, Deichmann, IKEA und Amazon.

FEMNET und ECCHR wenden sich deswegen gemeinsam mit weiteren Unterstützer*innen an die genannten Unternehmen und fordern sie auf, den Accord zu unterzeichnen, um Ihre Sorgfaltspflicht im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu erfüllen – so wie es auch ab 2023 das deutsche Lieferkettengesetz vorsehen wird. Wir sind davon überzeugt, dass die Nichtunterzeichnung des Accord eine Verletzung der Sorgfaltspflicht ist und werden deswegen mit der Umsetzung des Lieferkettengesetzes alle verfügbaren juristischen Mittel nutzen, um die Unternehmen in die Pflicht zu nehmen!

Die vollständige Briefe an die Unternehmen