16.-18. Juni 2026
Bremen Global Championship

Vier Schüler an der Quiz-Station vom biz

Bremen Global Championship ist ein Turnier für Schulklassen, das Fußball, Fairplay und entwicklungspolitische Bildung miteinander verbindet. Die teilnehmenden Klassen erarbeiteten ein Projekt zu ihrem zugelosten Land – in diesem Jahr zum Thema: „Cool bleiben – Klima retten“.
Beim großen Turnier im Sportgarten konnten die Klassen ihr Können auf dem Fußballpatz unter Beweis stellen und an zahlreichen Stationen rund um das diesjährige Thema spielerisch Punkte sammeln. Die achte Klasse der Wilhelm-Kaisen-Oberschule, die Kenia vertrat, gewann den Gesamtsieg.
Das biz war auch in diesem Jahr wieder als langjähriger Kooperationspartner der BGC vertreten und gestaltete an allen drei Tagen Lernstationen. An den ersten beiden Turniertagen setzten sich die Schüler:innen bei einem 4-Ecken-Quiz mit verschiedenen Fragen zur Klimaanpassung in der Stadt auseinander. Gemeinsam diskutierten sie mögliche Antworten und entschieden sich als Gruppe für die ihrer Meinung nach richtige Lösung. Dabei standen Themen wie Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und lebenswerte Städte im Mittelpunkt.
Am dritten Turniertag kam erneut das beliebte SDG-Hütchenspiel zum Einsatz. Nachdem die SchülerInnen die Hütchen umgeworfen hatten, kamen sie miteinander ins Gespräch und überlegten gemeinsam, welche der Nachhaltigkeitsziele besonders Maßnahmen zur Klimaanpassung in Städten beinhalten. So wurden Bewegung, Teamarbeit und die Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitszielen auf spielerische Weise miteinander verbunden.

16. Juni 2026
Konferenz: Faire Geschäfte oder leere Versprechen?

Über 80 Personen kamen in den Güterbahnhof zu der Veranstaltung zum Thema Greenwashing und die Folgen für den Globalen Süden, die denkhaus Bremen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen (HSB), der Kampagne für Saubere Kleidung (Bremen), Bremen.global und dem biz organisiert hatte. Nach der Begrüßung durch denkhaus Bremen und Kai Stührenberg, Staatsrat bei der Senatorin für Wirtschaft stellte Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender der Frosta AG aus Bremerhaven, den Ansatz seiner Firma – Reinheit und Transparenz bei den Frosta Produkten – vor. Im folgenden Werkstattgespräch zwischen Prof. Beate Zimpelmann (HSB) und Felix Ahlers mahnte die Professorin die Einhaltung sozialer Standards in der Produktion, neben den ökologischen, sowie die stärkere Einbindung von Gewerkschaften an. Ursula Bittner von Greenpeace Österreich skizzierte die historische Entwicklung von Greenwashing für das Plenum. Am Nachmittag folgten drei parallele Workshops zu Fast Fashion, Verpackung und Kompensationsmechanismen. Im Fast Fashion-Workshop, den Gertraud Gauer-Süß (biz) moderierte, gaben Viola Wohlgemuth DUH und Daniela Bartsch (FEMNET) kurze Inputs, bevor sich die Teilnehmer:innen in Kleingruppen mit einzelnen Greenwashing-Fällen auseinandersetzten. Zum Abschluss der Konferenz diskutierten Sven Giegold (stellvertr. Bundesvorsitzender B90/Grüne), Arno Gottschalk (MdBB, SPD), Jutta Kill (World Rainforest Movement) und Miriam Ahrndt (Otto Group) unter der Moderation von Peter Gerhardt (denkhaus Bremen) zum Thema Mit dem Einkaufswagen die Welt retten? Am Ende gab es gutes feedback für eine inhaltlich spannende udn erkenntnisreiche Konferenz mit anregenden Impulsen, kompetenten Referent:innen, anregenden und durchaus kontroversen Debatten in einer tollen Atmosphäre.

11. Juni 2026
Wege aus neokolonialen Denkmustern und imperialen Lebensweisen

Der einleitende Vortrag von Dr. Malte Kleinschmidt (Uni Hannover) machte die Besucher:innen mit zentralen Begriffen wie Kolonialismus, Postkolonialismus, Neokolonialismus und imperiale Lebensweise vertraut. Kleinschmidt stellte aktuelle Beispiele von Rasssismus aus seiner eigenen Forschung (Interviews mit Schüler:innen) vor und nannte als ein Fazit: Koloniale Denkweisen sind kein Überbleibsel der Vergangenheit, sondern bestehen weiter.
Im anschließenden Podium schilderte Virginie Kamché vom Afrikanetzwerk Bremen udn 1. Vorsitzende des Landesdekolonisierungsbeirates, Rassismuserfahrungen der migrantischen Community. Sie forderte einen respektvolleren Umgang und Kommunikation auf Augenhöhe.
Die Direktorin des Übersee-Museums, Prof. Wiebke Ahrndt, berichtete von der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit des Museums und dem Umgang mit geraubten Kulturgütern. Die Moderatorin, Dr. Julia Kahleys vom Stadtarchiv Bremerhaven mahnte, zuzuhören, was die Nachfahren der Beraubten sich tatsächlich wünschen während Malte Kleinschmidt die Diskussionsbeiträge aus wissenschaftlicher Perspektive die Aussagen kommentierte.

3. Juni 2026
Bildungssenator Mark Rackles besucht das biz

vor dem biz v. li. n. re.: Mark Rackles (SKB), Gertraud Gauer-Süß, Angelika Krenzer-Baß, Birte Habel

Der Senator für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen – Mark Rackles – besuchte das biz. Angelika Krenzer-Baß als 1. Vor-sitzende, Gertraud Gauer-Süß (Geschäftsführerin) und Birte Habel (Arbeit mit Schulen und BNE) stellten ihm die vielfältige Arbeit des biz vor. Exemplarisch für die biz-Themenkoffer konnte er sich von der Tasche der Menschenrechte ein Bild machen. In dem konstruk-tiven Austausch interessierte sich der Senator insbesondere für die Themen der Unterrichtsangebote, die von biz-Referent:innen an Bremer Schulen durchgeführt werden.

28. Mai 2026
Methodenstammtisch Globales Lernen

Zum Thema „Planspiele“ stellte biz-Referent Stefan Hanken sein neu entwickeltes Spiel „Wem gehört das Land?“ vor. Es geht um die Erweiterung eines Naturschutzgebiets in Kenia, wozu Stefan langjährige Kontakte pflegt. Aus eigener Anschauung und aus der örtlichen realen Politik zog er die Idee für das Planspiel. Im wesentlichen streiten drei Parteien um die beste Lösung für alle: die Regierung, der Naturschutz und die Bewohner:innen des Gebiets, die dem Volk der Maasai angehören. Die Mitspieler:innen werden im Spiel zu Verhandlungspartnern und versuchen nach einem strengen Verhandlungsprotokoll zu einer zukunftsfähigen Lösung zu kommen. Dabei spielen auch sehr große Tierherden eine Rolle, die Nutzung der Serengeti und natürlich die Einnahmen durch den Tourismus. Die Runde des Methodenstammtischs diskutierte angeregt und freut sich auf die Weiterentwicklung und Fertigstellung.

21. Mai 2026
Offenes Netzwerktreffen des BNE-Netz Bremen

Folie mit Notizen zum Brettspeil Hochwasser-Spiel

Das BNE-Netz lädt zwei Mal im Jahr Referent:innen ein, die im Rahmen der Reihe wisPer wissenschaftliche Perspektive ins Netzwerk bringen. Maja Janke studiert Kunst und Geographie an der Universität Bremen. Sie stellte ihr „Hochwasser-Spiel“ vor, das sie im Rahmen ihrer Abschlussarbeit entwickelte. Große Motivation zieht sie aus ihrem ehrenamtlichen Einsatz beim Hochwasser im Ahrtal 2021. Naturkatastrophen zählen zu den größten Herausforderungen unserer Zeit und Kinder und Jugendliche gehören zu den besonders vulnerablen Gruppen. Sie besonders müssen in Bildung berücksichtigt werden, „Handlungskompetenzen erwerben können, um geographisch relevanten Problemen angemessen begegnen zu können“ (Dt. Gesellschaft für Geographie, 2020). Fachlich bedient das Hochwasser-Spiel die Verknüpfung von Fachwissen mit 21st-Century-Skills, und das mit Hilfe von sog. Game-based Learning-Methoden und Serious Games. Die Präsentation war – auch optisch – sehr ansprechend und inspirierend.

18. Mai 2026
Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich«

Armin Osmanovic, Geograph und Politikwissenschaftler sowie derzeit Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Westafrika, stellte im Übersee-Museum sein Buch „Vom Kolonialismus zum »Schwarzen Frankreich«. Eine Geschichte Frankreichs und seiner ehemaligen Kolonie Französisch-Westafrika“ vor, das kürzlich im Wallstein Verlag erschienen ist. Dabei gab er erkenntnisreiche Einblicke in die Besonderheiten der französischen Kolonialgeschichte und die damit zusammenhängende Entstehung einer großen Schwarzen Minderheit. Dieses „Schwarze Frankreich“ ist mittlerweile ein selbstbewusster und einflussreicher Teil der französischen Gesellschaft, gleichzeitig jedoch weiterhin stark von sozialen Ungleichheiten sowie von Rechtsradikalismus und Rassismus betroffen. Olaf Bernau, Mitbegründer des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact, ging in einem Input näher auf die aktuelle Situation in Mali ein. Besonders spannend waren seine Schilderungen der vielen Gespräche mit Malier:innen und ihrer progressiven, nicht-eurozentrischen Perspektiven. Es folgte eine Diskussion der beiden Gäste und die Beantwortung von Fragen aus dem Publikum.
Norbert Schepers, Bremer Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative, moderierte die Veranstaltung, die in Kooperation mit Attac Bremen und dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung stattfand.

25. März 2026
Recht auf Wasser – Frauenrechte und Rechte der Natur

Im Rahmen ihrer Wasserwochen (16. bis 30. März 2026) lud die Stadt Achim am 25. März zur Veranstaltung „Input und Diskussion: Recht auf Wasser – Frauenrechte und Rechte der Natur“ ein. Angelika Saupe, Gleichstellungsbeauftrage der Stadt Achim, moderierte den Abend und führte mit einem Input zu den beiden Themenschwerpunkten in die Veranstaltung ein. Darauf aufbauend verdeutlichte Lena Quathamer (biz) u. a., welche Unterschiede sich aus der Anerkennung von Eigenrechten der Natur gegenüber dem bestehenden Umwelt- und Verbandsklagerecht ergeben würden. Saskia Zwilling (Ratsmitglied Stadt Achim & Kreisfrauenrat Verden) ging näher auf den virtuellen Wasserverbrauch und die Auswirkungen auf Frauen weltweit ein. Gemeinsam mit Sabrina Kernhoff (NABU Achim) diskutierte sie, wie jede Person sowie die Stadt Achim zu einem nachhaltigeren Umgang mit und gerechteren Zugang zu Wasser beitragen können. Anschließend hatte das Publikum die Möglichkeit, offene Fragen zu klären. Es wurde deutlich, dass die Rechte der Natur notwendig sind, um eine Basis zu schaffen, auf der Menschen, Wirtschaft und Natur ihre Interessen auf Augenhöhe verhandeln können.

21. März 2026
Quizzen fürs Wasser

Moderator:innen der Quiznight

Zum Weltwassertag lud das Wasserforum Bremen zu einem unterhaltsamen Kneipenquiz in die KlimaWerkStadt ein – ein Ort, der perfekt für dieses Format passte. Die Resonanz war groß: 24 Teilnehmende unterschiedlichen Alters – Gruppen und Einzelgäste, die sich vor Ort zu Teams zusammenschlossen, – sorgten für eine lebhafte Stimmung. Insgesamt sieben Teams kämpften in vier Quizrunden um Punkte und vertieften spielerisch ihr Wissen zu (Ab-)Wasser, lokal wie global. Ein besonderes Highlight war die Kategorie zum Thema des diesjährigen Weltwassertages: ‚Water & Gender‘. Eindrücklich führte sie vor Augen, dass Frauen weltweit die Hauptlast fehlender Wasserversorgung tragen. So lernten die Teilnehmenden, dass Frauen (und Mädchen) zusammengenommen, täglich aus der Steinzeit in die Gegenwart laufen müssen, um Wasser zu holen. Der Abend war nicht nur informativ, sondern bot auch Raum für Austausch, Spaß und neue Aha-Momente..

19. März 2026
Methodenstammtisch Globales Lernen

Das Thema „Ins Handeln kommen – wie?“ regte zunächst dazu an, zu überlegen, wann man selbst in der Schule gehandelt hat. Was blieb in der Erinnerung hängen? Das waren im wesentlichen praktische Erfahrungen, wie etwa handwerklich tätig zu werden. Was ist mit „Handeln“ gemeint? Welche Handlungsebenen kennen wir? Dazu betrachteten die TN die Übersicht der vier Ebenen Information, Alltag, Partizipation und Kreativität und füllten einen Fragebogen zu eigenen Interessen und Stärken in diesen Bereichen aus (Quelle: Projekt Profund, LiS Bremen).
Methodisch hatten einige Bücher aus der biz-Bibliothek vieles zu bieten, die sich die TN nach einer kurzen Lesephase gegenseitig vorstellten. Fazit: Ins Handeln kommen braucht Zeit, Betroffenheit und Verbundenheit mit anderen und mit der Welt, in der wir leben.

3. März 2026
Europäische Altkleiderexporte nach Ghana – Segen oder Fluch?

Ann-Kristin Reinkenhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Freiburg, stellte in ihrem Input die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zum Altkleidermarkt in Ghanas Hauptstadt Accra vor, die sie in 2021 durchgeführt hatte. Sie berichtete von gezielten Bestellungen der Händler:innen vor Ort bei Altkleiderexporteuren in Europa und zeigte die Spezialisierung von Händler:innen auf dem Kantamanto-Markt in Accra auf. Gleichzeitig berichtete sie von einer steigenden Verschmutzung von Stränden und Flussufern durch riesige Tentakel aus weggeworfenen Altkleidern.

In der anschließenden Diskussion stellten Golda Esime Korda aus Ghana und Akou Colette Boateng aus Togo, zwei junge Südfreiwillige der Norddeutschen Mission, ihre Perspektive auf die Situation vor. Sie machten deutlich, dass es insbesondere bei den jüngeren Menschen ein großes Interesse an preiswerter, modischer Kleidung aus Europa, insbesondere für den beruflichen Alltag, gibt. Traditionelle afrikanische Kleidung, die in der Anschaffung einen höheren Preis hat, ist eher bestimmten Anlässen vorbehalten (Hochzeit, Beerdigung, Feste, u.ä.). Die Diskussion ergab, dass im tropischen und subtropischen Klima grundsätzlich Kleidung mit einem hohen Baumwollanteil bevorzugt wird und extrem günstige Textilien aus Kunstfasern ebenso wie Ultra Fast Fashion geringer Qualität wenig nachgefragt sind. Einig waren sich alle, dass der starke Mengenanstieg der Textilien ebenso wie die schlechte Qualität wesentliche Ursachen für die überbordende Vermüllung sind.

03. März 2026
Workshop Fast Fashion für FSJ-Gruppe

Für eine FSJ-Gruppe aus Nordrhein-Westfalen führten Mara Lang und Gertraud Gauer-Süß einen zweistündigen Workshop zum Thema Fast Fashion durch. Zu Beginn erarbeiteten alle gemeinsam die textile Produktionskette, vom Baumwollanbau über die Verarbeitung bis hin zur fertigen Jeans im Laden. Dabei wurde deutlich, wie viele Ressourcen, Arbeitsschritte und Transportwege in unserer Kleidung stecken. Anschließend beschäftigten sich die Teilnehmenden in kleinen Gruppen mit den negativen ökologischen Folgen von Fast Fashion, zum Beispiel hoher Wasserverbrauch, Umweltverschmutzung durch Chemikalien oder den großen Mengen an Textilmüll. Darauf aufbauend entwickelten die Gruppen eigene Ideen und Lösungsansätze, wie man Fast Fashion im Alltag vermeiden oder zumindest reduzieren kann. Den Abschluss bildete eine kurze Umfrage, in der die 20 Teilnehmenden festhielten, was sie persönlich in Zukunft anders machen möchten, zum Beispiel bewusster Kleidung kaufen, Dinge länger tragen, reparieren oder häufiger Second Hand nutzen.

19. Februar 2026
MADE in EU – Film und Gespräch

Das City 46 zeigte diesen gerade erschienen Film über eine Textilarbeiterin in Bulgarien und lud die Kampagne für Saubere Kleidung zur Gestaltung eines Filmgespräches ein. Der sehenswerte Film thematisiert die prekäre Situation in der bulgarischen Bekleidungsindustrie zu Beginn der Coronapandemie. Er verdeutlicht, dass sich die Situation von Textilarbeiter:innen in Europa nicht grundsätzlich von denen in Asien oder Lateinamerika unterscheidet. Verschärft wurde die Situation noch durch den Ausbruch der Coronapandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen. Im Anschluss an den Film berichtete Eliza Vladimirova , Projektleiterin von MoBA (Beratungsstelle für mobile Beschäftigte und Opfer von Arbeitsausbeutung) bei Arbeit und Leben über die Situation von Arbeiter:innen in ihrem Heimatland, während Gertraud Gauer-Süß die Arbeit und die Forderungen der Kampagne für Saubere Kleidung vorstellte. Es entwickelte sich ein angeregter Austausch mit den anwesenden Kinobesucher:innen (15 P.)

29. Januar 2026
Methodenstammtisch Globales Lernen

Im ersten Methodenstammtisch in 2026 stellte Birte Habel das leicht geänderte Konzept vor. Zukünftig sollen im Methodenstammtisch Methoden zu einem Thema gesammelt und weiterentwickelt werden. Das wurde zum Thema „Welt verstehen“ auch gleich in die Tat umgesetzt. Wie dringen wir durch mit der globalen Perspektive? Was erzeugt Resonanz bei Kindern und Jugendlichen? Die tägliche Ernährung, der Konsum von Produkten, die schon eine weite Reise hinter sich haben, die täglichen Schlagzeilen – all das sind Anknüpfungspunkte. Methodisch muss es offenbar schockieren, um gesehen zu werden. Dazu eigneten sich etwa Storytelling-Setups, die die Schüler:innen zeitweise einladen, sich in eine Geschichte, ein Bild, hineinzuversetzen. Fazit: Der Stammtisch hat wieder inspiriert und die Anwesenden gemeinsam zu Ideen geführt, die sie vorher nicht hatten.