Gedenken an die Opfer des Völkermordes in Namibia
Wann? 11.08.2026, 17:00 - 19:30 Uhr

Gedenken an die Opfer der Schlacht von Ohamakari und des Völkermords in Namibia 1904-1908

GEDENKPROGRAMM

  • Grußwort Björn Fecker (Bürgermeister, Senator für Finanzen)
  • Vortrag Silke Seybold: Über postkoloniale Provenienzforschung und die Frage der Rückgabe. Ein Blick auf die Herero-Sammlung aus Namibia im Übersee-Museum Bremen
  • Worte des Gedenkens Manfred Hinz
  • Schweigeminute und Blumenniederlegung

Moderation: Virginie Kamché (Afrika-Netzwerk , Vorsitzende Landesdekolonisierungsbeirat Bremen)
„Alles, was an die alten Zeiten erinnerte, ist verloren gegangen – für immer.“ Diese klare Aussage machte Kaufmann Hälbich 1908 gegenüber dem Museum, als er eine Herero-Sammlung anlegen sollte. Wie kamen die gut 300 Gegenstände der Herero nach Bremen? Wie geht man heute damit um? Ausgehend von diesem Beispiel wird die Ethnologin Silke Seybold (Kuratorin Afrika am Übersee-Museum Bremen) die postkoloniale Provenienzforschung vorstellen und über die Frage der Rückgabe sprechen.

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Senatskanzlei, Der Senator für Kultur, Verein „Der Elefant!“ e.V., Afrika Netzwerk Bremen, Bremer Afrika-Archiv e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kulturladen Huchting und der LAG Selbsthilfe Bremen e.V.

Ort: Mahnmal für die Opfer der Schlacht von Ohamakari und des Völkermords in Namibia, Nelson-Mandela-Park (Grünanlage an der Gustav-Deetjen-Allee)
Die Gedenkfeier steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats.

Flyer zur Veranstaltung

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